Biografien

Hartmuth Baldamus

Hartmuth Baldamus

Der Leutnant Hartmuth Baldamus, ein erfolgreicher Jagdflieger im Ersten Weltkrieg, starb beim Zusammenstoß mit einem gegnerischen Flugzeug in Frankreich.

Wolfgang Bauche

Mit seiner Mutter und seinen drei Schwestern starb Wolfgang Bauche bei den Bombenangriffen auf Dresden im Februar 1945. Sein Vater überlebte an der Front.

Josef Bauer

Josef Bauer

Nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft starb Josef Bauer in Dresden. Als Deutscher hatte er nicht mehr in seine Heimat zurückkehren können, denn sein Wohnort lag nun in der wiederbegründeten Tschechoslowakei.

Suzanne Yvonne Casterman

Mit nur 19 Jahren nahm sich die belgische Zwangsarbeiterin Suzanne Casterman im Dresdner Polizeigefängnis das Leben.

Marie Cibulková

Marie Cibulková war als Volkssozialistin eng mit der Tschechoslowakei verbunden. Nach der deutschen Okkupation 1939 unterstützte sie den bürgerlich-militärischen Widerstand.

Rosa Feibel

Die Rumäniendeutsche Rosa Feibel erlebte die geplante Ansiedlung im deutsch besetzten Katowice nicht mehr. Sie starb in einem Dresdner Krankenhaus.

Hieronim Jędrusiak

Mit früheren Schulkameraden leistete Hieronim Jędrusiak im deutsch besetzten Poznań Militärspionage für eine polnische Widerstandsgruppe. Hingerichtet wurde er in Dresden.

Václav Kropáček

Der frühere Oberstleutnant der tschechoslowakischen Armee Václav Kropáček schloss sicher einer militärischen Widerstandsorganisation an. Der Volksgerichtshof verurteilte ihn in Dresden zum Tode.

Else Lorenz

Die junge Sudetendeutsche Else Lorenz wurde wegen des Diebstahls von Feldpostpäckchen vom Sondergericht Leitmeritz zum Tode verurteilt. Zur Hinrichtung wurde sie nach Dresden überstellt. 

Gudrun Mann

Gudrun Mann

Die Ärztin Gudrun Mann kam mit ihren drei Kindern, ihrer Schwiegermutter und ihrer Schwägerin bei den Luftangriffen auf Dresden im Februar im Haus der Familie in der Sidonienstraße ums Leben.

Waleria Mitusowa

Valeria Mitusowa lebte nur zwei Monate. Ihre russischen Eltern, die auf dem Johannisfriedhof Zwangsarbeit leisten mussten, ließen sie in der dortigen Kindergrabanlage bestatten.

Alexander Pache

Wegen seiner Homosexualität wurde der promovierte Literaturwissenschaftler Alexander Pache in das Konzentrationslager Buchenwald deportiert. Er starb dort bereits kurz nach seiner Ankunft.

Ilse Paulich

Wegen ihrer jüdischen Herkunft wurde die gebürtige Dresdnerin Ilse Paulich in das Konzentrations- und Vernichtungslager Ausschwitz deportiert. Sie starb in einem Dresdner Außenlager des KZ Flossenbürg.

Odette Pot

Die Französin Odette Pot ließ sich Ende 1941 für die Arbeit in Deutschland anwerben. 1944 starb sie in einem Dresdner Krankenhaus.

Julian Stříbrný

Der Tscheche kämpfte als Legionär im Ersten Weltkrieg für die Unabhängigkeit seiner Heimat, nach der deutschen Okkupation 1939 engagierte er sich in der Untergrundarmee Obrana národa (Verteidigung der Nation).

Elisabeth von Foerster

Obwohl Elisabeth von Foerster aus einem vermögenden schlesischen Adelsgeschlecht stammte, starb sie nach ihrer Vertreibung mittellos. Sie wurde auf Kosten der städtischen Fürsorge beigesetzt.

Eugen von Grosschopff

Der deutschbaltische Arzt und Psychotherapeut Eugen von Grosschopff lehnte die Schulmedizin ab. 1941 erhängte er sich im Polizeigefängnis Dresden.

Magdalena Wodarz

Die Ordensschwester Magdalene Wodarz lebte im Nazarethschwesternheim in der Dresdner Schloßstraße. Dort starb sie bei den Bombenangriffen Mitte Februar 1945.