Jekaterina Kowalenko
Die Russin Jekaterina Kowalenko (1923–1943) wurde nach Angaben ihrer Enkelin im November 1941 als Zwangsarbeiterin nach Deutschland verschleppt. Ob die 18-Jährige direkt nach Dresden kam und wo sie in Dresden Zwangsarbeit leisten musste, ist nicht bekannt. Sie starb am 5. März 1943 im Stadtkrankenhaus Löbtauer Straße an einer Typhuserkrankung, fünf Tage später wurde sie auf dem Johannisfriedhof im Grabfeld 4I bestattet. 1949 gehörte Jekaterina Kowalenko zu den 66 Frauen und Männern, deren Überreste in die Gedenk- und Begräbnisanlage für sowjetische Staatsangehörige im Grabfeld 5K(a) überführt wurden.
Quellen (Auswahl):
- Arolsen Archives, ITS Digital Archives, Auskünfte und Unterlagen, 28.9.2016
| Name | Jekaterina Kowalenko |
|---|---|
| Namensvarianten | Katharina; Kowalenka |
| Geschlecht | weiblich |
| Nationalität | russisch |
| Opfergruppe | Zwangsarbeiter:in
Anerkannt gemäß Gräbergesetz § 1 Abs. 2 Nr. 9 |
| Geburtsdatum | 22.02.1923 |
| Todesdatum | 05.03.1943 |
| Bestattungsdatum | 10.03.1943 |
| Friedhof | Johannisfriedhof |
| Grablage | Grabfeld 4I
Exhumiert und innerhalb des Friedhofs überführt nach Grabfeld 5Ka (1949) |
| Todesursache | Typhus |
| Todesort | DE, Dresden, Stadtkrankenhaus Löbtauer Straße |
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